Über die Postleitzahl 63826
Geiselbach liegt im Landkreis Aschaffenburg im Kahlgrund, unmittelbar an der Grenze zu Hessen, rund 20 Kilometer nördlich von Aschaffenburg und etwa 50 Kilometer östlich von Frankfurt am Main. Die Postleitzahl deckt praktisch das gesamte Gemeindegebiet ab, das sich auf die Dörfer Geiselbach und Omersbach verteilt und zusammen 12,4 km² misst.
Erstmals erwähnt wird der Ort 1269 in einer Urkunde über einen Rechtekauf zwischen Kloster Seligenstadt und dem Mainzer Erzstift; schon 1250 war Geiselbach Gegenstand eines Streits zweier Adelsbrüder um Güter und Rechte im Ort. Bis zur Säkularisation blieb das Kloster Seligenstadt Herr über Geiselbach, danach fiel der Ort an die hessische Landgrafschaft und ab 1806 an das Großherzogtum Hessen.
Ein Gebietstausch zwischen dem Großherzogtum und dem Königreich Bayern brachte Geiselbach 1816 schließlich zu Bayern; von 1817 an gehörte es zum Landgericht Alzenau, ab 1858 zum neu gebildeten Landgericht Schöllkrippen. Im Volksmund werden die Bewohner wegen ihres selbstbewussten Auftretens bis heute „Hochseicher“ genannt.
2.075 Menschen leben in Geiselbach, bei einer Dichte von 167 Einwohnern je Quadratkilometer. Nachbargemeinden sind Krombach und Schöllkrippen im Kahlgrund sowie, jenseits der Landesgrenze, Freigericht und Linsengericht in Hessen.