Über die Postleitzahl 63839
Kleinwallstadt liegt im Landkreis Miltenberg auf der rechten, östlichen Seite des Mains. Die Postleitzahl deckt fast das gesamte Gemeindegebiet mit dem Hauptort und dem Ortsteil Hofstetten ab, zusammen 15,7 km² groß.
Der Ortsteil Hofstetten geht auf ein Hubendorf zurück, das die Grafen von Rieneck einst gründeten; 1473 entstand dort der Chorturm der St.-Michaels-Kirche, und 1559 gelangte der Ort, vermittelt durch Kurfürst Friedrich II., als freies Allodialgut in den Besitz der Grafen von Erbach. Verwaltet wurde die Region ab 1862 vom Bezirksamt Obernburg, seit 1972 gehört Kleinwallstadt zum Landkreis Miltenberg.
Weil beide Ufergemeinden am Main liegen, trugen ihre Bewohner früher den Spitznamen „Mainbrunzer“, wobei die Aussprache des Flussnamens je nach Dialekt zwischen Maa, Mää und Moo schwankte. Kleinwallstädter und die gegenüberliegenden Großwallstädter wiederum nannten sich gegenseitig „Pollacken“ – ein Wort, das auch die Studenten der ehemaligen Forstlichen Hochschule Aschaffenburg nach ihrer Studentenverbindung als „Forstpollacken“ trug.
5.554 Menschen leben in Kleinwallstadt, die Bevölkerungsdichte liegt bei 353 je Quadratkilometer. Der Bahnhof an der Strecke Aschaffenburg–Miltenberg sowie der Main-Radweg erschließen den Ort; Nachbargemeinden sind Elsenfeld, Sulzbach am Main, Hausen, Leidersbach und, auf der anderen Mainseite, Großwallstadt.