Über die Postleitzahl 63849
Leidersbach liegt im Spessart im Landkreis Miltenberg, rund zehn Kilometer südöstlich von Aschaffenburg. Die Postleitzahl umfasst gut vier Fünftel der Gemeinde mit ihren vier Ortsteilen Leidersbach, Roßbach, Ebersbach und Volkersbrunn sowie einen Teil des bewaldeten, gemeindefreien Gebiets Hohe Wart; zusammen kommen sie auf 24,4 km².
Ebersbach, der älteste der vier heutigen Ortsteile, wird bereits 1248 im Mainzer Koppelfutterregister als „Ebirsbuch“ genannt. Die vier bis dahin eigenständigen Gemeinden schlossen sich erst 1972 zur heutigen Einheitsgemeinde Leidersbach zusammen.
Lange bevor sich hier zahlreiche Betriebe der Bekleidungsindustrie ansiedelten, verdienten sich die Leidersbacher in den langen Wintermonaten mit Besenbinden und Korbflechten etwas dazu, während im Tal geerntetes Obst zum Trocknen unter die Dachvorsprünge gehängt wurde. Aus den früheren Schneiderbetrieben entwickelten sich später teils überregional tätige Unternehmen, was der Gegend in Anlehnung an das kalifornische Silicon Valley den Necknamen „Sacco Valley“ eintrug.
4.586 Einwohnerinnen und Einwohner kommen auf eine Dichte von 188 je Quadratkilometer. In Leidersbach steht die 1821 von Bernhard Morell aus Rotsandstein errichtete St.-Jakobus-Kirche, in Ebersbach erinnert der Ringwall Altenburg mit musealem Keltenhaus an frühere Zeiten. Nachbargemeinden sind Sulzbach am Main, Kleinwallstadt, Hausen, Bessenbach und Mespelbrunn.