Über die Postleitzahl 65843
Sulzbach (Taunus) im Main-Taunus-Kreis stellt den weit überwiegenden Teil dieser Postleitzahl, ein kleiner Rand liegt bereits auf Frankfurter Gebiet. Erstmals wird der Ort 1035 in einer Schenkungsurkunde Kaiser Konrads II. an das Kloster Limburg genannt; im Dreißigjährigen Krieg brannte er 1622 nieder, die Kirche mit Bauteilen aus dem Jahr 1031 erhielt erst um 1724 ihre heutige Gestalt. Bei der hessischen Gebietsreform der 1970er Jahre wehrte sich die Bevölkerung erfolgreich gegen eine geplante Eingemeindung nach Bad Soden am Taunus.
Bekannt wurde Sulzbach 1964 durch das Main-Taunus-Zentrum, ein nach amerikanischem Vorbild gebautes, in sich geschlossenes Einkaufszentrum, damals das größte Europas; nach einer Erweiterung bietet es heute rund neun Hektar Verkaufsfläche. Im ausgedehnten Arboretum Main-Taunus, das zum größeren Teil auf Sulzbacher Gemarkung liegt, wachsen etwa 600 verschiedene Baum- und Straucharten.
8.735 Menschen leben auf 7,8 km², das sind 1.119 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind Bad Soden am Taunus, Schwalbach am Taunus und Liederbach am Taunus.