Über die Postleitzahl 65929
Im Frankfurter Westen vereint diese Postleitzahl die Stadtteile Unterliederbach, Höchst, Schwanheim und einen kleinen Teil von Sindlingen.
Höchst besaß im Gegensatz zu den meisten anderen Stadtteilen schon seit 1355 eigene Stadtrechte und blieb bis zur Eingemeindung 1928 selbständig; bis 1987 war es sogar Verwaltungssitz eines eigenen Landkreises, aus dem später der Main-Taunus-Kreis hervorging. Weltbekannt wurde der Name durch die Farbwerke Hoechst, die mit einer Unterbrechung von 1925 bis 1952 hier ihren Sitz hatten; das frühere Werksgelände zählt heute als Industriepark Höchst zu den größten Industriestandorten Deutschlands. Über der seit 1972 denkmalgeschützten Altstadt ragt die karolingische Justinuskirche auf, deren Kern noch aus dem 9. Jahrhundert stammt.
Unterliederbach wurde bereits um 800 als Liderbach erwähnt und kam wie Höchst und Schwanheim erst 1928 zu Frankfurt; Schwanheim liegt südlich des Mains und geht auf eine Kirchenschenkung des Jahres 880 zurück.
Auf 13,4 km² leben in dieser Postleitzahl 31.895 Menschen, das entspricht 2.383 Einwohnern je Quadratkilometer.