Über die Postleitzahl 66606
Im Nordosten des Saarlandes liegt St. Wendel, Sitz des gleichnamigen Landkreises und benannt nach dem heiligen Wendelin; zur Stadt gehören neben dem Kernort zahlreiche Stadtteile wie Bliesen, Niederlinxweiler, Oberlinxweiler, Urweiler, Remmesweiler, Leitersweiler und Werschweiler.
Den Ursprung bildete vermutlich ein Hof des merowingischen Grundherrn Baso, nach dem der Ort als Basonevillare bekannt wurde; Mitte des 7. Jahrhunderts erwarb der Bischof von Verdun das Anwesen. Ohne die spätere Verehrung des heiligen Wendelin wäre daraus wohl der Name Bosenweiler geworden. 1859 schlossen sich St. Wendel, Alsfassen und Breiten zur heutigen Stadt zusammen. Werschweiler, bereits 1108 erwähnt, gehörte zunächst zur Grafschaft Veldenz, kam 1444 zu Pfalz-Zweibrücken und 1603 zu Nassau-Saarbrücken; Niederlinxweiler wiederum wird schon 871 in einer Schenkungsurkunde des Klosters Neumünster genannt. Im Stadtmuseum im Mia-Münster-Haus ist unter anderem das Werk der St. Wendeler Malerin Mia Münster dauerhaft ausgestellt.
In der Stadt leben 25.444 Menschen auf 112,8 km², das sind 226 je Quadratkilometer.
Nachbarorte sind Ottweiler, Marpingen, Namborn, Oberthal und Freisen.