Über die Postleitzahl 66901
Schönenberg-Kübelberg liegt im Süden des Landkreises Kusel nahe der Grenze zum Saarland, rund zwölf Kilometer nördlich von Homburg, und ist mit seiner zusammengewachsenen Ortsmitte die nach Einwohnerzahl größte Gemeinde des Landkreises sowie Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Oberes Glantal.
Im Ortsteil Kübelberg stand einst die mittelalterliche Turmhügelburg Kübelberg, erbaut zwischen 1273 und 1297 und im selben Jahr erstmals als „castrum“ erwähnt; der Ort selbst ist schon 956 als „Cheuilunbahc“ belegt, wo ein Gericht saß, das zum freien Reichsland bei der Burg Lautern gehörte. Nach mehrfachem Herrschaftswechsel im 14. und 15. Jahrhundert gelangte das Kübelberger Gericht 1437 an die Kurpfalz, der es bis 1779 unterstand.
Schmittweiler gilt als ältester Ortsteil der Gemeinde: Die Besiedlung der Gegend ging im 7. und 8. Jahrhundert von den Königshöfen Kusel und Waldmohr aus, schriftlich erwähnt wird der Weiler aber erst 1438 als „Schmidwilr“. Sand taucht erstmals 1239 in einer Urkunde des Klosters Wörschweiler auf und wurde im Dreißigjährigen Krieg so stark verwüstet, dass 1656 keine Bewohner mehr verzeichnet waren.
Als Nahversorgungs- und Dienstleistungszentrum im Südkreis Kusel bietet der Ort mehrere Einkaufsmärkte, Handwerksbetriebe und Arztpraxen; über die Bundesstraße 423 sowie die nahen Autobahnanschlüsse Waldmohr und Kusel ist er gut angebunden. Schönenberg-Kübelberg zählt 5.460 Einwohnerinnen und Einwohner auf 18,6 km², das ergibt eine Dichte von 293 je Quadratkilometer.