Über die Postleitzahl 66892
Bruchmühlbach-Miesau bildet den westlichen Zipfel des Landkreises Kaiserslautern direkt an der saarländischen Grenze und liegt im Landstuhler Bruch am Glan. Die heutige Gemeinde entstand 1972 aus Bruchmühlbach und Miesau, denen zuvor schon Vogelbach beziehungsweise Elschbach eingemeindet worden waren.
Vor der Französischen Revolution gehörte der westliche Ortsteil Bruchmühlbach zu Pfalz-Zweibrücken, der östliche, damals Mühlbach im Bruch genannt, zur Herrschaft Landstuhl der Sickingen. Ein schweres Zugunglück ereignete sich hier am 7. Januar 1918, als ein Urlauberzug in Bruchmühlbach mit einem weiteren Zug kollidierte und dreiunddreißig Menschen starben.
Der Porzellanhersteller Gebr. Winterling gründete 1951/52 in Bruchmühlbach eine Fabrik unter der Marke Rheinpfalz Hartporzellan, ehe die Produktion in den 1970er Jahren auf Steingut umgestellt wurde. Bei Miesau unterhält die US-Armee zudem das Miesau Army Depot – heute das größte Munitionslager außerhalb der USA.
Bruchmühlbach-Miesau zählt 7.781 Einwohnerinnen und Einwohner auf 27,0 km², was einer Dichte von 288 je Quadratkilometer entspricht. Ein Wanderwegenetz von 120 Kilometern durchzieht die Gemeinde, durch deren Süden auch der Saar-Pfalz-Weg von Saarbrücken bis Rülzheim führt.