Über die Postleitzahl 67317
Altleiningen, ursprünglich nur Leiningen genannt, liegt größtenteils im nordöstlichen Pfälzerwald und deckt fast diese gesamte Postleitzahl im Landkreis Bad Dürkheim ab; verwaltet wird der Ort von der Verbandsgemeinde Leiningerland. Erstmals erwähnt 780 im Lorscher Codex, geht der Name auf den „Leinbaum“ zurück, eine damalige Bezeichnung für Spitzahorn und Sommerlinde, die zahlreich am Eckbach wuchsen; dieser hieß deshalb einst Leinbach. Von hier leitet sich auch der Name des Adelsgeschlechts der Leininger ab, das eine Linde im Wappen führte und dem das gesamte Leiningerland über Jahrhunderte gehörte.
Auf einem rund 400 Meter hohen Bergrücken über dem Dorf erhebt sich die Stammburg Altleiningen, in die im 20. Jahrhundert eine Jugendherberge und im ehemaligen Burggraben ein beheiztes Freibad eingebaut wurden. Im Ortsteil Höningen gründete Graf Emich II. von Leiningen um 1120 das Chorherrenstift St. Peter, das 1569 in der Reformation aufgegeben wurde; an die dort bis 1630 bestehende Lateinschule erinnert noch ein Torhaus, aus ihr ging das heutige Leininger-Gymnasium in Grünstadt hervor. Mit der Drahtzug-Nachfolgerin Dradura liegt hier zudem der größte Arbeitgeber des Landkreises Bad Dürkheim.
Die Postleitzahl zählt 1.674 Einwohnerinnen und Einwohner auf 9,9 km², das entspricht 169 je Quadratkilometer. Die Gemarkung liegt im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord. Nachbarorte sind Bad Dürkheim, Kindenheim, Weisenheim am Berg und Carlsberg.