Über die Postleitzahl 67319
Wattenheim erhebt sich sanft auf einem Bergkegel, der den östlichen Saum des Stumpfwalds bildet, und stellt den größten Teil dieser Postleitzahl im Leiningerland; hinzu kommt ein Abschnitt des Eisenberger Stadtteils Steinborn. Bemerkenswert ist die Bergbaugeschichte des Ortes: Auf der Gemarkung wurden unabhängig voneinander Eisenerz und Kupfer-Silber-Erz abgebaut. Der Eisenbergbau lief, mit einer Pause um die Mitte des 17. Jahrhunderts, bis etwa 1837/38 und wurde ab 1729 von der Unternehmerfamilie Gienanth betrieben; für das Kupfer-Silber-Vorkommen erhielt Graf Ludwig zu Leiningen-Westerburg 1611 sogar ein eigenes Münzrecht, mit dem 1612 bis 1614 Münzen geprägt wurden, bevor die Vorräte um 1622 erschöpft waren.
Unter den 27 Einzeldenkmälern des als Denkmalzone ausgewiesenen Ortskerns sticht der Menhir von Wattenheim hervor. Seit der Fertigstellung 1937 bindet die Bundesautobahn 6 den Ort an, mit eigener Autobahnmeisterei und der Raststätte Pfalz; auch der Comicverlag Salleck Publications hat hier seinen Sitz. Am Sonntag Laetare findet traditionell der Stabaus statt.
Die Postleitzahl zählt 1.673 Einwohnerinnen und Einwohner auf 14,0 km², das ergibt 120 je Quadratkilometer. Der Westen der Gemarkung reicht bis an den Diemersteiner Wald im Pfälzerwald. Nachbarorte sind Bad Dürkheim, Ramsen, Carlsberg und Altleiningen.