Über die Postleitzahl 67368
Westheim (Pfalz) liegt in der Südpfalz zwischen den Städten Germersheim, Landau und Speyer und gehört der Verbandsgemeinde Lingenfeld im Landkreis Germersheim an; ein kleiner Teil der Postleitzahl reicht in die Gemeinde Lingenfeld hinein, die als Grundzentrum den Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde stellt. Funde aus Jungsteinzeit, Bronzezeit, Hallstattzeit, Latènezeit und römischer Kaiserzeit belegen eine frühe Besiedlung des Gemeindegebiets.
Als erste Erwähnung des Ortes gilt eine 976 in Trebur ausgestellte Urkunde Kaiser Ottos II., mit der dieser seinem Getreuen Biso Besitzungen im Speyergau und Wormsfeld schenkte, darunter Westheim. Der Namensbestandteil -heim, in dieser Gegend bei fränkischen Siedlungsgründungen häufig, verweist bei Westheim vermutlich auf ein Einzelgehöft, das von Germersheim aus gesehen im Westen lag. Von den 17 Kulturdenkmälern stammt eine Mehl- und Ölmühle aus einer 1481 erteilten Konzession des Pfalzgrafen Philipp, nach der die spätere Holzmühle benannt ist.
Früher prägten Sonderkulturen wie Spargel, Gemüse und Tabak die Landwirtschaft, heute sind es vor allem klein- und mittelständische Unternehmen. Auf 7,1 km² leben 1.734 Menschen, die Dichte liegt bei 244 Einwohnern je Quadratkilometer. Im Süden erstreckt sich der Bellheimer Wald, durch den die Queich fließt und zugleich die Gemarkungsgrenze bildet; Nachbargemeinden sind unter anderem Lustadt und Schwegenheim.