Über die Postleitzahl 67811
Auf halbem Weg zwischen Kaiserslautern und Bad Kreuznach, im Alsenztal nordwestlich des Donnersbergs, liegt die Ortsgemeinde Dielkirchen, die praktisch die gesamte Fläche dieser Postleitzahl im Donnersbergkreis bildet. Die heutige Gemeinde entstand 1969 aus dem Zusammenschluss von Dielkirchen und dem kleineren Steingruben; ihre Geschichte reicht als „Tilentkiriche“ jedoch bis in die Klosterurkunden des Jahres 1144 zurück, als sie zu den Gütern des Benediktinerinnenklosters Münsterdreisen zählte.
Schon zur Römerzeit war die Gegend besiedelt, wie ein Altar mit Götterdarstellungen bei Dielkirchen und ein Denkstein bei Mannweiler belegen. Der Dreißigjährige Krieg traf den Ort hart: Seuchen und Kriegsfolgen dezimierten die Bevölkerung stark, 1635 galt die Gegend als gänzlich entvölkert, und die Pfarrei blieb vier Jahre lang unbesetzt. Die heutige protestantische Pfarrkirche, ein barocker Saalbau, wurde erst 1738 errichtet und bildet zusammen mit dem spätklassizistischen Schulhaus von 1875 und dem Rathaus der 1930er Jahre eine als Denkmalzone geschützte Gebäudegruppe.
Auf 8,1 km² leben in der PLZ 67811 452 Menschen. Die Bundesstraße 48 führt durch den Ort, der frühere Bahnhof an der parallel zur Alsenz verlaufenden Alsenztalbahn wurde in den 1980er Jahren aufgegeben; die nächsten Bahnhöfe liegen heute in Rockenhausen und Alsenz.