Über die Postleitzahl 67808
Mit 58,9 km² gehört diese Postleitzahl zu den größeren im Donnersbergkreis und verteilt sich auf ein gutes Dutzend kleiner Ortsgemeinden zwischen Nordpfälzer Bergland und Alsenztal – von Ruppertsecken und Falkenstein über Imsweiler und Mörsfeld bis Weitersweiler und Steinbach am Donnersberg, die meisten unter dem Dach der Verbandsgemeinde Nordpfälzer Land. Namensgebend für die Burg und spätere Grafschaft Falkenstein ist der gleichnamige Ort, dessen erste Erwähnung als „Falconolai“ bis ins Jahr 891 zurückreicht; die zugehörige Burg, 1135 erstmals genannt, wurde 1647 im Dreißigjährigen Krieg von französischen Truppen erobert und gesprengt.
In Ruppertsecken erinnert die als Denkmalzone ausgewiesene Burgruine gleichen Namens an eine erste Nennung von 1401 in einer Urkunde König Ruprechts III. von der Pfalz. Imsweiler wiederum besitzt mit der im 11. Jahrhundert erbauten Pfarrkirche St. Petrus in Ketten eines der älteren Gotteshäuser der Gegend; ein heute zugemauerter unterirdischer Gang verband einst das benachbarte Schloss mit dem Kirchturm, vermutlich als Fluchtweg in den nahen Wald. Auf dem Mühlberg bei Imsweiler liegen zudem die Reste der abgegangenen Burg Mühlberg. In Schweisweiler zeigt das Dorfmuseum „Leos Tenne“ Alltagsgegenstände aus dem dörflichen Leben vergangener Zeiten.
Die PLZ 67808 zählt 4.316 Einwohnerinnen und Einwohner. Über die Anschlussstelle Winnweiler besteht Anschluss an die A 63, über Rockenhausen und Winnweiler an die Alsenztalbahn.