Über die Postleitzahl 71679
Asperg liegt im Strohgäu am Fuß des gleichnamigen Bergs, im Einzugsbereich der Landeshauptstadt Stuttgart, und gehört zum Landkreis Ludwigsburg. Seit 2026 trägt die Stadt zusätzlich die Bezeichnung Keltenstadt - ein Verweis auf die lange Geschichte des Hohenasperg als frühkeltisches Machtzentrum um 500 vor Christus.
Zahlreiche keltische Gräber der Umgebung sind so ausgerichtet, dass sie freien Blick auf den Berg bieten. Im südlich gelegenen Hügelgrab Kleinaspergle, datiert auf etwa 440 vor Christus, entdeckte der Forscher Oskar Fraas 1879 unter anderem eine keltische Schnabelkanne und goldene Trinkhornenden; ein weiteres reiches Grab am Grafenbühl kam 1964 bei Bauarbeiten zum Vorschein, mit fein aus Bein geschnitzten Sphingen. Die Festung auf dem Hohenasperg diente von 1920 bis 1945 als Zweigstrafanstalt und während der NS-Zeit auch als Sammellager für Deportationen; seit 1995 erinnert am Bahnhof eine Gedenktafel daran. Die evangelische Michaelskirche wiederum offenbarte bei einer Restaurierung 1960 historische Wandmalereien eines Passionszyklus.
Asperg ist zugleich ein Weinbauort mit Reben, die seit dem 9. Jahrhundert nachweisbar sind, und über die Frankenbahn mit der S-Bahn-Linie S5 in etwa 20 Minuten mit Stuttgart verbunden. Auf 5,8 km² leben 13.063 Einwohnerinnen und Einwohner, das sind 2.257 je Quadratkilometer.
Die Postleitzahl grenzt an mehrere Ludwigsburger Stadtteile sowie an Möglingen, Markgröningen und Tamm.