Über die Postleitzahl 71696
Möglingen liegt im Landkreis Ludwigsburg, unmittelbar neben der Kreisstadt, auf dem fruchtbaren Ackerland des Strohgäus. Zur Gemeinde gehören keine weiteren Orte oder Ortsteile.
Erstmals erwähnt wurde der Ort 1275 in einer Urkunde des Bistums Konstanz, als „Meginingen“. Über die Pfalzgrafen von Tübingen-Asperg gelangte er 1308 an Württemberg. Der Dreißigjährige Krieg traf Möglingen besonders schwer: 1634 blieben von 130 Bürgern nur noch 32 übrig und von 111 Häusern lediglich 22 unzerstört; im Pfälzischen Erbfolgekrieg brannten französische Truppen 1693 noch einmal 35 Gebäude samt Rathaus nieder. Von der gotischen Pankratiuskirche, teils schon 1275 erbaut, wurden bei einer Renovierung 1970/72 mittelalterliche Fresken wiederentdeckt und freigelegt. Zwischen 1916 und 1975 besaß der Ort sogar einen eigenen Bahnhof an der Strecke nach Markgröningen; eine Reaktivierung dieser seit 2002 stillgelegten Verbindung mit zwei Haltepunkten in Möglingen ist bis 2028 geplant.
Zu den ansässigen Unternehmen zählt seit 1955 der Anhängerkupplungs-Hersteller Oris, außerdem betreibt der Lkw-Hersteller Scania hier einen Produktionsstandort. Über die nahegelegene Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd ist Möglingen an die Autobahn A 81 angebunden. Auf 9,9 km² leben 10.606 Einwohnerinnen und Einwohner, das sind 1.068 je Quadratkilometer.
Nachbargemeinden sind unter anderem Asperg, Markgröningen, Schwieberdingen sowie, jenseits der Grenze zur Landeshauptstadt, Stuttgart und Korntal-Münchingen.