Über die Postleitzahl 71691
Freiberg am Neckar im Landkreis Ludwigsburg entstand erst 1972 durch den freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen, landwirtschaftlich geprägten Gemeinden Beihingen, Geisingen und Heutingsheim; 1982 erhielt die neue Stadt die Stadtrechte.
Die auf einer Anhöhe über dem alten Ortskern stehende Amanduskirche stammt aus dem 16. Jahrhundert und war ursprünglich als Wehrkirche angelegt; das Museum im Schlössle im Geisinger Gutsschlösschen zeigt seither die Ortsgeschichte von den ersten Siedlungsspuren an. Von 1998 bis 2001 entstand am Marktplatz das kommunale Veranstaltungszentrum Prisma; im Industriegebiet Ried besteht seit 1977 zudem eine der ältesten durchgehend betriebenen Großraumdiskotheken ihrer Art, deren Tanzfläche bis 2010 sogar hebbar war. Am Naturschutzgebiet Altneckar mit seinem Auwald hat Freiberg ebenso Anteil wie am angrenzenden Wiesental.
Durch das Stadtgebiet führt die Autobahn A 81, und über die Bahnstrecke Backnang-Ludwigsburg ist Freiberg an die S-Bahn-Linie S4 nach Stuttgart angebunden. Rund 600 kleinere und mittelständische Betriebe haben hier ihren Sitz, darunter der Automatisierungstechnik-Hersteller teamtechnik und die Unternehmensberatung MHP. Auf 13,2 km² leben 15.478 Einwohnerinnen und Einwohner, das sind 1.177 je Quadratkilometer.
Angrenzende Postleitzahlen liegen in Ludwigsburg, Tamm, Benningen am Neckar sowie in Bietigheim-Bissingen, Ingersheim und Pleidelsheim.