Über die Postleitzahl 72415
Grosselfingen liegt im Vorland der Schwäbischen Alb rund zehn Kilometer nordöstlich von Balingen und bildet mit Bisingen eine Verwaltungsgemeinschaft im Zollernalbkreis. Die Gemeinde besteht nur aus diesem einen Ort, weitere Ortsteile gibt es nicht.
Alemannische Gräber aus dem 7. oder 8. Jahrhundert deuten auf eine deutlich ältere Besiedlung hin, urkundlich erwähnt wurde der Ort als Grosselvingen aber erst 1296. Vom Beginn des 15. Jahrhunderts bis 1522 verhalfen die Herren von Bubenhofen dem Dorf zu ungewöhnlichem Rang mit eigener Pfarrei, hoher Gerichtsbarkeit und Marktrecht; erhalten sind davon die Schlossruine Neuhaus, die Burgruine Haimburg und ein planmäßig angelegter Marktplatz, auf dem 1733 eine Schlacht stattfand. Im Zweiten Weltkrieg diente ein Gelände am Ort als Rollfeld.
Landwirtschaft prägt Grosselfingen bis heute stark, rund zwei Drittel der Gemarkung werden entsprechend genutzt, während viele Erwerbstätige zur Arbeit auspendeln. Auf 16,1 km² leben 2.153 Menschen, das ergibt 134 je Quadratkilometer. Nachbarn sind unter anderem Balingen, Hechingen, Haigerloch und Bisingen.