Über die Postleitzahl 73266
Am Fuß der Schwäbischen Alb liegt Bissingen an der Teck, das gut drei Viertel der Postleitzahl 73266 stellt; der Rest gehört zur Gemeinde Lenningen mit ihren hier liegenden Ortsteilen Unterlenningen, Schopfloch und Oberlenningen. Bissingen selbst gehörte bereits 769 zu den ersten im Landkreis Esslingen urkundlich erwähnten Orten, überliefert im Lorscher Codex. Bis ins 12. Jahrhundert gehörte es den Zähringern, danach den Herzögen von Teck, ehe es 1326 an Württemberg fiel. Der Ortsteil Ochsenwang dagegen liegt bereits auf der Albhochfläche und war Standort der um 1280 erbauten Stammburg der Herren von Randeck, deren bekanntester Vertreter es zum Patriarchen von Aquileia brachte.
Das Randecker Maar bei Ochsenwang ist ein erloschener Vulkanschlot des Schwäbischen Vulkans und legte zugleich den Grund für das benachbarte Schopflocher Moor. Die spätgotische Marienkirche, erstmals 1275 genannt, beherbergt einen Tischaltar von 1542 protestantischer Herkunft. Weite Streuobstwiesen prägen die Landschaft um Bissingen, die ein örtlicher Obst- und Gartenbauverein pflegt. Mit 73,5 Prozent seiner Gemarkung gehört der Ort zudem größtenteils zum Biosphärengebiet Schwäbische Alb.
3.396 Menschen leben auf 23,2 km², das ergibt eine Dichte von 147 je Quadratkilometer. Angrenzend liegen die Postleitzahlen von Kirchheim unter Teck, Weilheim an der Teck und Dettingen unter Teck.