Über die Postleitzahl 73252
Im Landkreis Esslingen erstreckt sich die Gemeinde Lenningen über das Tal der Lauter am Rand der Schwäbischen Alb und deckt fast die gesamte PLZ 73252 ab. Sie entstand erst 1975 aus dem Zusammenschluss von Oberlenningen, Unterlenningen, Gutenberg und Schopfloch und ist mit ihrer gesamten Gemarkung Teil des Biosphärengebiets Schwäbische Alb sowie des UNESCO-Geoparks Schwäbische Alb. Zur PLZ gehören außerdem die Ortsteile Brucken, Schlattstall und das erst ab 1952 erbaute Hochwang, das als Zuflucht für Heimatvertriebene nach dem Zweiten Weltkrieg entstand.
Schopfloch, urkundlich bereits 1182 erwähnt, wurde im Dreißigjährigen Krieg fast entvölkert und verlor damals sein Stadtrecht wieder. Bekannt ist der Ortsteil für sein Torfmoor, das älteste Naturschutzgebiet des Landkreises, entstanden über dem erloschenen Vulkanschlot des benachbarten Randecker Maars. In Oberlenningen erinnert das Museum für Papier- und Buchkunst an die einst bedeutende Papierfabrik Scheufelen, die 2019 Insolvenz anmeldete. Die Teckbahn endet im Ortsteil Oberlenningen, drei Bahnhöfe im Gemeindegebiet werden von DB Regio bedient. Oberhalb von Unterlenningen liegt die Ruine Sulzburg, auf einer Felsnadel die Ruine Wielandstein.
7.931 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 35,2 km², das entspricht 225 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind unter anderem Bissingen an der Teck, Erkenbrechtsweiler und Owen.