Über die Postleitzahl 73557
Mutlangen, das fast dem gesamten Gebiet der PLZ 73557 im Ostalbkreis seinen Namen gibt, liegt hoch über dem Remstal zwischen dem Welzheimer Wald und der östlichen Schwäbischen Alb. Die Gemeinde gehört dem Verwaltungsverband Schwäbischer Wald an; eine erste Siedlung an dieser Stelle entstand bereits um 500 nach Christus, der Ortsname Mutlangen wird aber erst 1293 in Schriften des Klosters Lorch erstmals erwähnt.
1581 kam der Ort als Pfand in den Besitz der Reichsstadt Gmünd, nachdem ein verschuldeter Rechberger Herr ihn nicht mehr auslösen konnte. Weltweite Bekanntheit erlangte Mutlangen von 1983 bis 1990, als auf der Mutlanger Heide amerikanische Pershing-II-Raketen stationiert waren: Die Pressehütte wurde zum Anlaufpunkt der Friedensbewegung, fast 3000 Blockierer wurden dort im Zuge der Proteste festgenommen. Der Ortsteil Pfersbach, erstmals 1366 als Pfärispach erwähnt, gehörte zeitweise zur Gemeinde Großdeinbach, ehe er 1973 zu Mutlangen kam; von der einstigen Burg Pfersbach ließ die Stadt Gmünd 1450 den letzten Turm abtragen.
Auf 8,8 km² zählt die PLZ 6.840 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 781 je km². Nachbarorte sind unter anderem Schwäbisch Gmünd, Alfdorf und Durlangen.