Über die Postleitzahl 73568
Den größten Teil der Postleitzahl 73568 bildet die Gemeinde Durlangen im Ostalbkreis mit ihren Ortsteilen Durlangen, Zimmerbach und Tanau; ein kleiner Rand reicht in die Nachbargemeinde Spraitbach hinein. Durlangen gehört wie Spraitbach dem Verwaltungsverband Schwäbischer Wald an.
Durlangen selbst wird 1362 erstmals urkundlich genannt und stand lange unter dem Einfluss Gmünder Patrizierfamilien. Bemerkenswert ist ein kurzes Zwischenspiel im 19. Jahrhundert: 1809 wurde der Ort zum Ortsteil von Spraitbach, bevor er bereits 1815 wieder eine eigenständige Gemeinde bildete. Der Ortsteil Zimmerbach war bis ins Jahr 1808 selbst Hauptort und Gerichtssitz für die umliegenden Orte, ehe er in der neuen Gemeinde Durlangen aufging; zuvor gehörte er Gmünder Patrizierfamilien sowie dem Kloster Gotteszell.
Im Ortsteil Tanau steht die katholische Wallfahrtskirche St. Anna, ein romanischer Bau aus dem 12. Jahrhundert mit Fresken von 1425, die erst 1949 wieder freigelegt wurden. Ihre Glocke goss 1651 Bartholome Riederer aus Mindelheim. Am Rand der Gemeinde erinnert die Amandusmühle, ein Einzelhof mit einer um 1850 errichteten Säge- und Getreidemühle, an frühere Zeiten – der Mühlbetrieb endete 1960, der zugehörige Mühlkanal wurde später verfüllt.
2.735 Menschen leben auf den 10,3 km² der Postleitzahl, das ergibt eine Dichte von 265 je Quadratkilometer. Zu den angrenzenden Orten zählen Ruppertshofen und Mutlangen.