Über die Postleitzahl 73666
Baltmannsweiler liegt waldreich im Schurwald, rund zehn Kilometer östlich von Esslingen am Neckar, und bildet zusammen mit dem Ortsteil Hohengehren nahezu die gesamte Postleitzahl 73666 im Landkreis Esslingen. Beide Orte lagen einst auf einer gemeinsamen Rodungsinsel und wurden erst 1975 zu einer Gemeinde zusammengeschlossen.
Hohengehren ist der ältere der beiden Orte: Es wird 1275 im Zusammenhang mit der Pfarrkirche St. Cyriakus erstmals erwähnt, während Baltmannsweiler erst 1299 urkundlich in Erscheinung tritt. Beide gehörten zunächst den Staufern und danach den Grafen von Württemberg, ab 1381 zählten sie zum Amt Schorndorf. Die spätgotische Cyriakuskirche in Hohengehren geht im Kern auf das 14. Jahrhundert zurück und wurde 1743 um ein größeres Kirchenschiff erweitert.
Südwestlich von Hohengehren ließ Herzog Carl Eugen einst einen Wildpark für seine Treibjagden anlegen; das dort errichtete Jagdschloss stand bis 1839, ehe es abgebaut und in der Gemeinde Altbach als Rathaus wiederaufgebaut wurde. Von der ursprünglichen Anlage sind heute noch zwei Weiher am sogenannten Schlösslesplatz sowie Reste der Parkmauer im Wald erhalten, ein ehemaliges Wächterhaus steht bis heute am Waldrand. Das Akkordeonorchester Baltmannsweiler gewann das alle drei Jahre in Innsbruck ausgetragene World Music Festival mehrfach.
Auf 18,5 km² zählt die Postleitzahl 5.540 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 300 je Quadratkilometer. Zu den Nachbarorten zählen Winterbach, Aichwald und Esslingen am Neckar.