Über die Postleitzahl 73733
Im Nordwesten von Esslingen am Neckar liegen die Stadtteile dieser Postleitzahl, angeführt von Rüdern, gefolgt von Mettingen, Weil, Sulzgries, Neckarhalde, Krummenacker und Brühl.
Mettingen am Neckar grenzt unmittelbar an Stuttgart-Obertürkheim und wird 1229 erstmals genannt. 1519 ließ Herzog Ulrich den Ort niederbrennen, nachdem er vergeblich versucht hatte, die Reichsstadt Esslingen zu erobern. 1913 baute die Maschinenfabrik Esslingen, damals Hersteller von Lokomotiven und Straßenbahnen, hier ihr neues Werk, dessen Gelände heute Mercedes-Benz nutzt. Der Turm der Mettinger Kirche trägt den Spitznamen Faivegrädler, weil von jeder Stelle im Ort angeblich nur vier seiner fünf aufgesetzten Türmchen zugleich zu sehen sind.
Der Weiler Weil, gegenüber der Altstadt am linken Neckarufer gelegen, beherbergte ab 1230 ein Dominikanerinnenkloster mit zeitweise rund siebzig Nonnen; ein um 1350 entstandenes Schwesternbuch erzählt vom Leben des Konvents. Nach mehrfacher Verwüstung durch Truppen aus Esslingen und Ulm ließ Herzog Christoph das Kloster im Zuge der Reformation aussterben – 1592 starb mit Barbara Morlockin die letzte Priorin. Rüdern verdankt seinen 1574 errichteten Ailenbergturm, auch Mélac-Turm genannt, dem Testament eines Esslinger Amtsmannes.
Auf 9,1 km² zählt diese PLZ 16.676 Einwohnerinnen und Einwohner, eine Dichte von 1.839 je Quadratkilometer.