Über die Postleitzahl 73732
Nördlich der Esslinger Innenstadt liegen die Stadtteile dieser Postleitzahl: Wäldenbronn, ein weiterer Teil von Liebersbronn, Wiflingshausen, Obertal, Hegensberg, Sankt Bernhardt, ein Stück Hohenkreuz und Serach.
Wäldenbronn im oberen Hainbachtal wurde 1329 als Esslinger Filialdorf erstmals genannt; sein Name dürfte auf die vielen Brunnen der Umgebung am Rande des Schurwalds zurückgehen. Von 1258 bis 1768 unterhielt hier das Klarissenkloster Söflingen einen Pfleghof. Ein Rundweg von rund sieben Kilometern führt heute von Brunnen zu Brunnen durch das Tal. In Wiflingshausen, erstmals um 1280 als Weiler erwähnt, steht das Dulkhäusle: eine hölzerne Schutzhütte, die dem Freidenker Albert Dulk von 1880 bis 1884 als Rückzugsort diente und an die später Sozialdemokraten mit einem Porträtrelief erinnerten; nach Baufälligkeit wurde sie 2011 neu errichtet.
Hegensberg gehörte bis 1844 zu Oberesslingen und wurde erst dann eigenständig, ehe es 1914 nach Esslingen kam. In Sankt Bernhardt, benannt nach der 1382 erstmals erwähnten Kirche, findet sich auf dem Friedhof das Grab des Schriftstellers Olaf Saile neben Gräbern der Familie von Palm. Der Name Serach lässt sich bis 1257 zurückverfolgen und leitet sich vermutlich vom mittelhochdeutschen Wort für Schilfgras ab.
Auf 10,6 km² leben in dieser PLZ 19.331 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 1.825 je Quadratkilometer.