Über die Postleitzahl 74243
Im Osten des Landkreises Heilbronn, entlang des Unterlaufs der Brettach, liegt die Gemeinde Langenbrettach. Sie entstand zu Beginn des Jahres 1975 aus dem Zusammenschluss von Brettach und Langenbeutingen und trug zunächst den Doppelnamen Brettach-Langenbeutingen, bevor sie kurz darauf ihren heutigen Namen erhielt. Während Langenbeutingen als hohenlohisches Gebiet erst 1973 zum Landkreis Heilbronn kam, gehört Brettach bereits seit 1938 dazu.
Älteste Siedlungsspuren in Brettach reichen bis um 360 v. Chr. zurück; um 500 gründeten die Franken hier die Siedlung Brettach, deren Name „breite Au“ bedeutet. Die Ägidiuskirche in Brettach geht auf einen vermutlich alamannischen Kultplatz an einer Quelle zurück und war einst von einem Wehrgraben und 23 sogenannten Gaden umgeben, die als Fruchtspeicher und Zufluchtsstätten dienten. In Langenbeutingen gilt die Martinskirche als Urkirche des Brettachgaus mit angeblich merowingischen Wurzeln. Seit 1681 findet in Brettach jährlich im September der zweitägige Brettacher Markt mit rund 170 Ständen statt.
Die Fläche der PLZ beträgt 23,9 km², die Einwohnerzahl 3.930, das ergibt 164 Einwohner je km². Über die A 81 und Neuenstadt am Kocher ist die Gemeinde angebunden; Nachbarorte sind unter anderem Neuenstadt am Kocher, Eberstadt und Öhringen.