Über die Postleitzahl 74626
„Das Tor zum Hohenloher Land“ nennt sich Bretzfeld selbst – die westlichste Gemeinde des Hohenlohekreises, deren Gebiet sich zwischen den Waldbergen im Süden und der flacheren Hohenloher Ebene im Norden erstreckt. Der Kernort liegt an der Mündung von Schwabbach und Lindelbach in die Brettach. Zur Postleitzahl zählen außer Bretzfeld selbst die Ortsteile Unterheimbach, Bitzfeld, Scheppach, Waldbach, Dimbach, Adolzfurt, Schwabbach und Geddelsbach.
Als Bretesfeld wird der Ort 1037 erstmals urkundlich genannt. Jahrhundertelang unterstand er zur Hälfte dem Stift Öhringen, zur Hälfte den Herren von Weinsberg, bis er 1504 an Württemberg fiel. Der Weinbau ist in Bretzfeld schon seit 1357 nachgewiesen, und die Bretzfelder Lagen gehören zur Großlage Lindelberg. In der Nachkriegszeit prägten Heimatvertriebene aus Ungarn und der Tschechoslowakei knapp ein Fünftel der Einwohnerschaft; daran erinnert bis heute das Budaörser Heimatmuseum im Ort. Seit 2012 verbindet das Kunstprojekt Landart Bretzfeld die Bürgerwiese im Kernort über die ehemalige Pulvermühle in Adolzfurt mit der Talaue Richtung Geddelsbach.
Auf 64,4 km² kommen 12.559 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 195 je Quadratkilometer. Verkehrlich ist Bretzfeld über die A6 mit Ausfahrt beim Ortsteil Schwabbach sowie über die Bahnstrecke Crailsheim–Heilbronn angebunden; Nachbargemeinden sind unter anderem Öhringen, Pfedelbach und Obersulm.