Über die Postleitzahl 74731
Walldürn im Neckar-Odenwald-Kreis liegt im sogenannten Madonnenländchen, benannt nach den zahlreichen Madonnenstatuen und Bildstöcken an Häusern und Wegen der Region. Seit 2022 führt die Stadt offiziell den Zusatz Wallfahrtsstadt. Zur Postleitzahl zählen der Kernort sowie die Stadtteile Altheim, Rippberg-Hornbach, Glashofen-Gerolzahn, Hornbach, Glashofen und Reinhardsachsen-Kaltenbrunn.
Erstmals erwähnt wird der Ort 794 als „turninu“ im Lorscher Codex, seine Besiedlung geht über eine frühe Missionierung vom Kloster Amorbach aus. Bekannt ist Walldürn vor allem durch die katholische Wallfahrt zum Heiligen Blut, bei der jährlich ein Korporale gezeigt wird. Im historischen Kern steht mit dem 1448 erbauten Rathaus das älteste noch intakte Rathaus Deutschlands, dazu ein Altes Schloss von 1492 und Reste der Stadtmauer von 1335. Auch der Limes verläuft durch das Gemeindegebiet, mit dem Kleinkastell Haselburg und mehreren restaurierten Wachtürmen. Im Ortsteil Altheim, der 1974 sein 1200-jähriges Bestehen feierte, weisen Hünengräber auf eine Besiedlung schon um 500 vor Christus hin.
11.584 Menschen leben auf 105,7 km², die Dichte liegt bei 110 Einwohnern je Quadratkilometer. Walldürn ist über vier Anschlussstellen der A81 erreichbar und liegt an der Deutschen Limes-Straße. Nachbarorte sind unter anderem Miltenberg, Amorbach, Buchen und Hardheim.