Über die Postleitzahl 74749
Rund 26 Kilometer nordöstlich von Mosbach liegt Rosenberg im Neckar-Odenwald-Kreis, im Muschelkalk-Hügelland des Baulandes und zu einem Drittel bewaldet. Die Gemeinde entstand 1972 aus dem Zusammenschluss von Rosenberg mit Hirschlanden und Sindolsheim, nachdem bereits 1971 Bronnacker eingemeindet worden war; alle vier Ortsteile liegen innerhalb der Postleitzahl, den größten Flächenanteil hat Sindolsheim.
Rosenberg wurde 1251 erstmals urkundlich erwähnt, Sindolsheim reicht mit einer Kopialüberlieferung sogar bis in die Zeit um 1100 zurück und war jahrhundertelang im Besitz der Familie Rüd von Collenberg, die dort 1584 ein Schloss errichtete. Das Rosenberger Schloss von 1582 dagegen ist nicht erhalten, es brannte 1926 ab. Seit 1970 betreibt der Automobilzulieferer Getrag ein Werk am Ort, das zu den bedeutendsten Arbeitgebern der Gegend zählt. An der Frankenbahn zwischen Osterburken und Lauda gibt es seit 2019 wieder einen werktäglichen Halt im Probebetrieb, nachdem das historische Empfangsgebäude 2016 trotz Denkmalschutz abgerissen worden war.
Auf 40,8 km² zählt die Postleitzahl 2.038 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht einer Dichte von 50 je Quadratkilometer. Über die Anschlussstellen Boxberg und Osterburken ist die A 81 Heilbronn–Würzburg erreichbar, Nachbarort ist unter anderem das östlich gelegene Ravenstein.