Über die Postleitzahl 74744
Anders als seine hohenlohischen Nachbarn liegt Ahorn bereits im Main-Tauber-Kreis, auf einem der höheren Punkte des östlichen Baulands. Die Gemeinde entstand 1971 aus dem Zusammenschluss von Eubigheim, Buch am Ahorn und Hohenstadt, 1975 kamen Berolzheim und Schillingstadt hinzu; alle fünf Ortsteile bilden zusammen die Postleitzahl. Ihren Namen verdankt die Gemeinde dem ausgedehnten Ahornwald, der große Teile der Gemarkung bedeckt.
Die Ortsteile reichen in ihrer Ersterwähnung von Schillingstadt im Jahr 773 über Eubigheim 856 bis zu Berolzheim und Hohenstadt um 1050. In Eubigheim erinnert ein jüdischer Friedhof im Gewann Vierzehnmorgen an die frühere jüdische Gemeinde, deren 1850 eingerichtete Synagoge bis heute als Wohnhaus erhalten ist. Im Ortsteil Berolzheim entstand 2010 mit tausenden Solarmodulen der große Solarpark Ahorn, und im nahen Schillingstadt betreibt seit 1978 ein Skiclub bei ausreichender Schneehöhe eine kleine Piste mit Lift. Ein Heimatmuseum im ehemaligen Farrenstall von Berolzheim zeigt Handwerk und Alltag des 19. Jahrhunderts.
Auf 53,8 km² kommen 2.232 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 41 je Quadratkilometer. Ahorn liegt an der A81 mit eigener Anschlussstelle sowie am Bahnhof Eubigheim der Frankenbahn. Nachbarorte sind Hardheim, Ravenstein, Rosenberg, Lauda-Königshofen und Boxberg.