Über die Postleitzahl 75228
Ispringen liegt im Enzkreis, rund drei Kilometer von Pforzheim entfernt, und deckt sich mit der gleichnamigen Gemeinde, zu der außer dem Dorf keine weiteren Ortschaften gehören.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 1272 als Urspringen, ein Name, der vermutlich auf eine Besiedlung im Quellgebiet des Kämpfelbachs zurückgeht. Ab 1365 lag die Herrschaft beim Dominikanerinnenkloster Pforzheim, nach dessen Auflösung in der Reformationszeit kam das Dorf an die Markgrafen von Baden; deren Besitz gliederte sich in sieben Lehensgüter; zusammen brachten sie es auf rund 400 Morgen Acker, Wiesen und Weinberge, größtes davon war der bereits 1355 als Klosterbesitz belegte Oberhof.
Die evangelische Kirche des Ortes entstand 1775 bis 1777, auf dem Hohberg steht ein 76 Meter hoher Fernmeldeturm. Am Ochsenweg wächst die rund 500 Jahre alte Russeneiche, die an rastende französische Soldaten während Napoleons Russlandfeldzug erinnern soll. Einen Bezug zu Ispringen hat Dieter Kosslick, der seit 2001 die Internationalen Filmfestspiele Berlin leitet.
Auf 8,2 km² leben 5.763 Menschen, das entspricht 704 je Quadratkilometer. Ispringen grenzt an zwei Pforzheimer Postleitzahlen sowie an Kämpfelbach und Eisingen.