Über die Postleitzahl 75249
Rund sieben Kilometer nördlich von Pforzheim, auf der Bauschlotter Platte, liegt die Gemeinde Kieselbronn im Enzkreis. Sie besteht nur aus dem gleichnamigen Dorf ohne weitere Ortsteile, und die Postleitzahl 75249 deckt fast die gesamte Gemeindefläche ab.
Erstmals urkundlich fassbar ist Kieselbronn am 6. Januar 1100, als es der Speyerer Bischof Johannes I. dem Kloster Sinsheim übereignete; Spuren eines römischen Hofguts im Gewann Schlössle reichen aber bis ins erste nachchristliche Jahrhundert zurück. Die Herrschaft wechselte über die Jahrhunderte mehrfach, bevor der Ort 1810 durch einen Grenzvertrag zum Großherzogtum Baden kam. Im Ortskern steht die evangelische Stephanuskirche aus dem späten 13. Jahrhundert mit Wandmalereien aus dem 14. und 15. Jahrhundert, dazu mehrere denkmalgeschützte Fachwerkhäuser und ein weithin sichtbarer Wasserturm von 1930. Ein Streuobst- und ein Obstsortenmuseum zeugen von der landwirtschaftlichen Tradition des Orts.
Auf 8,6 km² leben 2.948 Menschen, entsprechend einer Dichte von 342 Einwohnern je km². Zur Autobahn A 8 sind es über die Anschlussstellen Pforzheim-Nord oder Pforzheim-Ost nur wenige Kilometer, zudem ist der Ort mit sieben Bushaltestellen gut erschlossen. Nachbarorte sind Pforzheim, Niefern-Öschelbronn, Neulingen, Ölbronn-Dürrn und Mühlacker.