Über die Postleitzahl 76316
Malsch liegt südlich von Karlsruhe am Übergang von der Oberrheinischen Tiefebene zum Schwarzwald; zur Postleitzahl 76316 gehören neben dem Kernort auch die Stadtteile Völkersbach, Waldprechtsweier und Sulzbach.
Eine Stiftung des Abtes Samuel an das Kloster Weißenburg macht Malsch bereits in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts urkundlich fassbar. Um 1100 errichtete der Ufgaugraf Reginbodo die Burg Waldenfels, von der im Malscher Bergwald noch Reste erhalten sind. Der große Kroatenbrand von 1623 vernichtete den größten Teil des Dorfes und ließ die Einwohnerzahl von 1400 auf 300 einbrechen; 1796 fand hier im Ersten Koalitionskrieg zudem die Schlacht bei Malsch statt.
Völkersbach, seit 1254 urkundlich belegt, gehörte zum Kloster Frauenalb und wurde erst nach dessen Auflösung 1803 selbstständig. 1972 lehnte der Völkersbacher Gemeinderat einen Zusammenschluss mit Schöllbronn, Spessart und Schluttenbach zur geplanten Gemeinde Schönreuth ab; stattdessen kam der Ort 1973 zu Malsch. Sulzbach folgte bereits 1971 mit 87 Prozent Zustimmung der Bevölkerung, Waldprechtsweier 1972.
14.897 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 50,4 km², das sind 296 je Quadratkilometer. Nachbar-Postleitzahlen liegen in Ettlingen, Marxzell, Durmersheim, Muggensturm und Bietigheim.