Über die Postleitzahl 76477
Zwischen Karlsruhe und Rastatt liegt Elchesheim-Illingen, eine Gemeinde des Landkreises Rastatt, die aus den beiden namensgebenden Dörfern besteht. Die Postleitzahl teilt sich fast hälftig zwischen Illingen (54 Prozent) und Elchesheim (46 Prozent) auf; weitere Ortsteile gibt es nicht. Nachbarn sind Durmersheim, Bietigheim, Au am Rhein und Steinmauern, jenseits des Rheins grenzt das französische Mothern an.
Illingen wurde erstmals 960 urkundlich erwähnt, Elchesheim folgte 1102 – damals als Gut mit Herrenhof und einer Burg, die Kaiser Heinrich IV. für seine Jagdaufenthalte diente, bevor er das Gebiet 1103 dem Hochstift Speyer schenkte. Zur Gemeinde Elchesheim-Illingen schlossen sich beide Orte erst 1971 im Zuge der Gemeindereform zusammen. Im Ortsteil Illingen erinnert das Museum Arbeit am Rhein in der ehemaligen Kirche an die traditionellen Berufe am Oberrhein und zeigt die Medaillensammlung des Leichtathleten Heinz Fütterer. Ein ehemaliger Altrheinarm bildet die Grenze zwischen den beiden Ortsteilen; am Goldkanal haben sich mehrere Vereine für Wassersport und Angeln niedergelassen. Durch den Ort führt die rechtsrheinische Variante des Rheinradwegs von der Rheinquelle bis Rotterdam.
Auf 10,1 km² leben 3.222 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 319 je Quadratkilometer.