Über die Postleitzahl 78554
Aldingen liegt an der Prim, dort wo die Baarhochfläche in Richtung Schwäbische Alb ansteigt, und ist die viertgrößte Gemeinde im Landkreis Tuttlingen. Zur Postleitzahl gehört auch der Ortsteil Aixheim.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Aldingen 802 oder 803 in einer Schenkung an das Kloster St. Gallen. Im Jahr 917 fand hier die Hinrichtung des schwäbischen Herzogs Erchangar statt, nachdem zuvor der Hohentwiel belagert worden war. Bei Restaurierungsarbeiten an der Mauritiuskirche kamen Pfostenlöcher einer hölzernen Vorgängerkirche aus der Zeit um 700 zutage. Seit 1912 stellt die Uhrenmanufaktur Kieninger in Aldingen mechanisch angetriebene Wand-, Tisch- und Standuhren her, die bis in die USA und nach China verkauft werden. Der Ortsteil Aixheim wurde 1086 als Aichcshain erstmals genannt und gehörte lange dem Kloster Rottenmünster, bevor er 1975 nach Aldingen eingemeindet wurde.
Auf 22,1 km² zählt die Gemeinde 7.641 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 346 je Quadratkilometer. Am Bahnhof Aldingen hält seit 2003 wieder der Ringzug, mit werktäglich rund 1000 Fahrgästen einer der stärker frequentierten Halte der Strecke.