Über die Postleitzahl 79790
Küssaberg liegt an der Grenze zur Schweiz im Landkreis Waldshut, dort, wo die Rheinbrücke Zurzach–Rheinheim die Verbindung nach Schaffhausen herstellt. Zur Gemeinde zählen die Ortsteile Dangstetten, Kadelburg, Küßnach, Reckingen, Rheinheim und Bechtersbohl, wobei sich Rathaus und Verwaltung in Rheinheim befinden.
Wahrzeichen des Landkreises ist die auf Küssaberger Gemarkung gelegene Burgruine Küssaburg, die auf der Randen-Bergkette in 634 Metern Höhe die Grenze zu den Nachbargemeinden Hohentengen am Hochrhein und Klettgau markiert. Bundesweit bekannt wurde der Ortsteil Dangstetten durch den Fund eines römischen Legionslagers; urkundlich erscheint der Ort um 1122 als Tancstetin, ein Hof des Klosters Rheinau bestand hier aber bereits seit 876. In Kadelburg beherbergt die 1832 erbaute Bergkirche die älteste evangelische Gemeinde des badischen Oberlands. Reckingen wiederum gab dem deutsch-schweizerischen Kraftwerk Reckingen am Rhein seinen Namen.
Die kurzen Wege in die Schweiz prägen die Gemeinde bis heute: Über Zürich ist der Flughafen Kloten in einer Stunde erreichbar, deutschlandseitig verläuft die Hochrheinbahn zwischen Basel und Schaffhausen durch den Kreis.
5.486 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 26,1 km², das ergibt eine Dichte von 210 je Quadratkilometer. Nachbar-Postleitzahlen liegen in Waldshut-Tiengen, Klettgau, Lauchringen und Hohentengen am Hochrhein.