Über die Postleitzahl 79793
Wutöschingen liegt am südöstlichen Rand des Schwarzwalds im Landkreis Waldshut, entlang der am Feldberg entspringenden Wutach. Die heutige Gesamtgemeinde entstand 1975 aus dem Zusammenschluss des Hauptorts Wutöschingen mit den Ortschaften Degernau, Horheim, Ofteringen und Schwerzen; im örtlichen Dialekt heißt der Ort schlicht „Öschinge“.
Schon aus vor- und frühgeschichtlicher Zeit zeugen der Dolmen und der Menhir von Degernau sowie die Reste der keltischen Wallburg auf dem Semberg bei Schwerzen. Seit 1904 prägen die Aluminium-Werke Wutöschingen als größter Arbeitgeber der Gemeinde und einer der bedeutendsten im Landkreis das wirtschaftliche Leben. An der Hauptstraße des Hauptorts steht als Vereinshaus die ehemalige Trotte aus dem Jahr 1566, während in Horheim die 1695 geweihte Antoniuskapelle an die frühere Zugehörigkeit zur Pfarrei Schwerzen erinnert.
Durch das mittlere Wutachtal führt neben der Bundesstraße 314 auch eine 2018 reaktivierte Teilstrecke der touristischen Wutachtalbahn von Weizen nach Blumberg. In der Nähe locken die Wutachschlucht sowie, auf der anderen Rheinseite, das Thermenmuseum im schweizerischen Schleitheim.
6.670 Menschen leben auf 26,4 km², das entspricht 253 je Quadratkilometer. Nachbar-Postleitzahlen liegen in Waldshut-Tiengen, Klettgau, Ühlingen-Birkendorf, Lauchringen und Eggingen.