Über die Postleitzahl 79804
Dogern liegt im Landkreis Waldshut und bildet mit der Kreisstadt Waldshut-Tiengen eine Verwaltungsgemeinschaft. Anders als die meisten Siedlungen am Hochrhein liegt der Ort nicht direkt am Fluss: Ein Hochwasser Mitte des 18. Jahrhunderts zwang das einstige Fischerdorf, sich nordwärts zu seiner heutigen Lage zu verlagern, nur Kirche und Friedhof blieben in Flussnähe.
Erstmals urkundlich erwähnt wird der Ort 1128 als Sitz eines Henricus a Dorgern. Über Jahrhunderte wechselten die Herrschaftsrechte mehrfach: 1284 kam das Dorf als Schenkung an die Johanniterkommende Leuggern, 1335 an das Kloster Königsfelden, nach dessen Auflösung im Zuge der Berner Reformation 1528 an die Stadt Bern und 1684 schließlich an das Kloster St. Blasien, das mit der Säkularisation 1806 an das Großherzogtum Baden fiel. 1468 wurde in Dogern mit der sogenannten Waldshuter Richtung der Waldshuterkrieg beendet. Nach einer erneuten Überschwemmung um 1765 wurde die heutige Kirche St. Clemens errichtet, fertiggestellt 1767.
Aus einer einst landwirtschaftlich geprägten Gemeinde ist Dogern zu einer Wohngemeinde der nahen Kreisstadt geworden; größter Arbeitgeber ist heute der Büromöbelhersteller Sedus Stoll.
2.315 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 7,4 km², das ergibt 312 je Quadratkilometer. Der Bahnhof liegt an der Strecke Basel–Waldshut–Lauchringen, Nachbar-Postleitzahlen finden sich in Waldshut-Tiengen und Albbruck.