Über die Postleitzahl 79774
Albbruck liegt am Südrand des Schwarzwalds im Landkreis Waldshut, dort, wo die Alb in den Hochrhein mündet, der hier zugleich die Grenze zur Schweiz bildet. Zur Gemeinde zählen neben dem namensgebenden Ortskern mit Alb, Albert und Kiesenbach die früher selbstständigen Orte Birkingen, Birndorf, Buch, Schachen und Unteralpfen.
Birkingen und Birndorf reichen urkundlich bis 814 zurück: Birkingen kam damals als Schenkung an das Kloster St. Gallen und gehörte ab 1528 zum Kloster St. Blasien, während der Dinghof in Birndorf seit 1271 dem Kloster St. Blasien unterstand. Der Ortskern Albbruck selbst wird erst 1403 erstmals genannt. Zwischen 1929 und 1934 entstand unter dem Schweizer Bauingenieur Heinrich Eduard Gruner, der dafür 1933 Ehrenbürger wurde, das Kraftwerk Albbruck-Dogern. Die einst größte Papierfabrik der Gemeinde, über Jahrzehnte bedeutender Arbeitgeber der Region, wurde 2012 nach dem Verkauf an das finnische Unternehmen UPM-Kymmene geschlossen.
7.313 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 39,6 km², das entspricht 185 je Quadratkilometer. Albbruck grenzt an die Schweizer Gemeinden Schwaderloch und Mettauertal sowie an Laufenburg, Görwihl, Dachsberg, Dogern und Waldshut-Tiengen. Der Bahnhof liegt an der Hochrheinbahn, durch den Ort führt außerdem der badische Abschnitt des Rheinradwegs von Konstanz nach Mannheim.