Über die Postleitzahl 82266
Inning am Ammersee liegt im Landkreis Starnberg auf der Landzunge zwischen Ammersee und Wörthsee; ein Teil der Postleitzahl 82266 erstreckt sich über die Wasserfläche des Ammersees selbst. Der Ort wird zwischen 912 und 932 erstmals als „Uninga“ urkundlich erwähnt.
Die heutige Gemeinde entstand erst 1975 durch einen freiwilligen Zusammenschluss mit dem Nachbarort Buch am Ammersee – die Bucher Bürger stimmten damals mehrheitlich dagegen, die Inninger dafür. Neben der Pfarrkirche St. Johannes Baptist von 1767 mit Deckenfresken von Christian Wink steht das sogenannte Kaiserhaus: Hier schlug im Jahr 1021 Kaiser Heinrich II. auf einem seiner Italienzüge sein Lager auf.
Mit einem Gewerbesteuerhebesatz von 340 Prozent zählt Inning zu den steuerlich attraktivsten Gemeinden Deutschlands. Bekannt ist zudem die Inninger Landjugend für ihre Maibaum-Diebstähle: 2023 entwendete sie den Baum vom Fliegerhorst Fürstenfeldbruck, 2024 den aus dem Hofbräu-Festzelt auf dem Oktoberfest.
Auf 27,7 km² kommen 4.777 Einwohnerinnen und Einwohner, das sind 172 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind unter anderem Herrsching am Ammersee, Seefeld und die Gemeinde Wörthsee.