Über die Postleitzahl 82284
Rund zehn Kilometer südwestlich von Fürstenfeldbruck erstreckt sich die Gemeinde Grafrath beidseits der Amper. Sie entstand erst 1972 durch den Zusammenschluss von Unteralting und Wildenroth – Kottgeisering, das ebenfalls einbezogen werden sollte, lehnte ab und blieb eigenständig. Zur Postleitzahl zählen neben dem heutigen Hauptort Grafrath auch die Gemeindeteile Unteralting, Wildenroth, Mauern und Höfen.
Unteralting geht auf die bajuwarische Siedlung Alamuntinga zurück und lag ursprünglich nördlich der Amper bei der 804 erstmals erwähnten Marienkirche zu Höfen; im Zuge der Klostergründung des Grafen Rath verlagerte sich der Ort auf die Südseite. Sehenswert ist die Wallfahrtskirche St. Rasso mit einem frühmittelalterlichen Stiftergrab, aus dem 1468 die Gebeine des Kirchenstifters auf den Hochaltar gelegt wurden. Nahe Unteralting liegt zudem das ungewöhnliche Geotop „Tiefes Tal“, bereits in einer spätmittelalterlichen Urkunde erwähnt, und ein Höhenweg führt durch die Amperschlucht bis zur Sunderburg.
Die Fläche der PLZ beträgt 14,4 km², darauf leben 3.774 Einwohnerinnen und Einwohner – eine Dichte von 263 je km². Über den Bahnhof Grafrath besteht Anschluss an die S-Bahnlinie S4 München–Buchloe. Nachbar-PLZ sind unter anderem Wörthsee, Inning am Ammersee und Schöngeising.