Über die Postleitzahl 82340
Auf einer Anhöhe am Westufer des Starnberger Sees liegt Feldafing mit seinen vier Gemeindeteilen Feldafing, Garatshausen, Wieling und der Roseninsel. Rund ein Drittel der Postleitzahl entfällt auf das gemeindefreie Gebiet Starnberger See.
Der Ortsname erscheint 1116 in einem Schriftzeugnis des Klosters Benediktbeuern als Veldoluingen. Ab 1565 gehörte Feldafing zur Hofmark Garatshausen, später zum Grafen La Rosée und schließlich an einen bayerischen Herzog, dessen Tochter als Kaiserin Elisabeth von Österreich bekannt wurde. Bekannt wurde der Ort durch die kleine vorgelagerte Insel im See und ein nach der Kaiserin benanntes Hotel, beide beliebte Ziele Sisis. Zur Villenkolonie des 19. Jahrhunderts zählt die im Jugendstil erbaute Villa Carl von Richard Riemerschmid; das denkmalgeschützte Strandbad von 1927 versprüht bis heute nostalgischen Charme. Während der NS-Zeit unterhielt die Partei in Feldafing eine Schulungseinrichtung für ihren Nachwuchs; auf dem zugehörigen Gelände entstand 1942 ein Außenlager des KZ Dachau, dessen Opfern heute eine Gedenkstätte auf dem örtlichen jüdischen Friedhof gewidmet ist.
Auf 13,7 km² leben 4.319 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 316 je km². Der Bahnhof liegt an der Strecke München–Garmisch-Partenkirchen mit direktem Anschluss an die Münchner Innenstadt. Nachbar-PLZ sind Tutzing, Berg und Pöcking.