Über die Postleitzahl 82343
Am Westufer des Starnberger Sees, im oberbayerischen Landkreis Starnberg, liegt die Gemeinde Pöcking, der fast die gesamte Fläche der Postleitzahl 82343 gehört. Ein kleinerer Teil zählt zum gemeindefreien Gebiet Starnberger See, das den See selbst umfasst. Zu Pöcking gehören die Gemeindeteile Aschering, Maising, Niederpöcking, Possenhofen und Seewiesen.
Der Ortsname taucht im 14. Jahrhundert erstmals als „Peking“ auf, zurückgeführt auf den bajuwarischen Personennamen Becco oder Pecco. Possenhofen wurde schon 1281/82 urkundlich erwähnt, als ein Hof dort dem Kloster Schäftlarn übereignet wurde; 1536 entstand hier das noch heute bestehende, nicht öffentlich zugängliche Schloss Possenhofen. Am Seeufer zwischen Possenhofen und Niederpöcking entstand zwischen 1852 und 1856 eine der bedeutendsten Villensiedlungen am Starnberger See. Im Ortsteil Seewiesen wurde 1954 ein Max-Planck-Institut gegründet, das zunächst der Verhaltensphysiologie diente und heute unter dem Namen Institut für biologische Intelligenz forscht. Wirtschaftlich prägte lange der Fischfang den Ort; die Bootswerft der Familie Glas in Possenhofen baut bis heute Boote der Drachenklasse.
Durch die Gemeinde führt die Bundesstraße 2 zwischen Starnberg und Weilheim, und der denkmalgeschützte Bahnhof Possenhofen liegt an der Strecke München–Garmisch-Partenkirchen. Auf 24,3 km² kommen in der PLZ 82343 5.463 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 225 je Quadratkilometer. Nach Norden grenzt mit rund vier Kilometern Entfernung Starnberg an, während die Nachbar-PLZ auch Tutzing, Berg, Feldafing und Andechs erreichen.