Über die Postleitzahl 83052
Bruckmühl liegt im Mangfalltal im Landkreis Rosenheim und gehörte noch Mitte des 19. Jahrhunderts, mit gerade einmal drei Häusern, zur politischen Gemeinde Kirchdorf. Erst die 1857 eröffnete Bahnstrecke Holzkirchen–Rosenheim brachte den Ort zum Wachsen; heute liegen im Marktgebiet vier Bahnhöfe der Strecke.
Deutlich älter sind einzelne Gemeindeteile: Bei Unterstaudhausen fanden sich keltische Hochäcker, und der Name von Orten wie Wiechs oder Sonnenwiechs könnte auf das lateinische „Vicus“ für Dorf zurückgehen, ein Hinweis auf römische Wurzeln entlang der Mangfalltal-Römerstraße. Götting wurde bereits 776 bis 783 als „Cotingas“ urkundlich genannt, Högling 804; unter der tausendjährigen Linde im Ortszentrum von Högling wurde einst Gericht gehalten. Industriell prägend wurde ab 1904 die Bayerische Wolldeckenfabrik, die zeitweise über 800 Beschäftigte zählte, sowie die 1858 gegründete Chemische Fabrik in Heufeld, aus der das heutige Unternehmen Clariant mit seinen technischen Katalysatoren hervorging. Im Ortsteil Weihenlinden entwickelte sich um eine 1653 geweihte Kirche und eine entdeckte Heilquelle eine bis heute bestehende Wallfahrt.
16.466 Menschen leben auf 50,1 km², das entspricht 329 je Quadratkilometer.
Nachbarn sind Bad Aibling, Tuntenhausen, Feldkirchen-Westerham und Irschenberg.