Über die Postleitzahl 83737
Auf einem Höhenrücken über dem Mangfalltal liegt die Gemeinde Irschenberg, die praktisch die gesamte Postleitzahl 83737 einnimmt und mit 143 Gemeindeteilen ungewöhnlich stark zersiedelt ist. Zu ihr gehören unter anderem die Pfarrdörfer Frauenried, Irschenberg und Niklasreuth, das bis 1978 eine eigene Gemeinde war.
Der namensgebende Irschenberg selbst, früher „Ursenperig“ genannt und vermutlich vom lateinischen „ursus“ (Bär) abgeleitet, ist als Steigung der Bundesautobahn 8 mit bis zu 7 Prozent Gefälle bekannt und geologisch das Ergebnis von Schuttströmen der oberen Süßwassermolasse aus der Zeit des Alpenaufstiegs vor 10 bis 15 Millionen Jahren. Der Überlieferung nach siedelten sich bereits 657 zwei irische Glaubensboten, Bischof Marinus und sein Diakon Anian, in Wilparting und Alb an; an ihren Tod im Jahr 697 erinnert die von der Autobahn aus sichtbare Wallfahrtskirche, ein beliebtes Fotomotiv für vorbeifahrende Reisende. In den 1930er Jahren wurde mit dem Bau der Verbindung München–Salzburg begonnen, 1950/51 folgte das Autobahnrasthaus Irschenberg mit Motel.
Auf einer Fläche von 53,8 km² zählt die Gemeinde 3.021 Einwohner, eine Dichte von 56 je km².
Die Nachbar-Postleitzahlen reichen von Miesbach (83714) und Fischbachau (83730) im Süden bis Bad Aibling (83043) und Weyarn (83629) im Norden und Westen.