Über die Postleitzahl 83334
Die Gemeinde Inzell im Landkreis Traunstein deckt die Postleitzahl 83334 fast vollständig ab, mit Ortsteilen wie Gschwall, Unterau und Niederachen. Der Ort liegt in einem weiten Talgrund der Chiemgauer Alpen, umrahmt von Rauschberg, Zinnkopf, Teisenberg und dem Gebirgsstock des Staufen; hier entspringt am Zusammenfluss zweier Bäche die Rote Traun.
1177 übergab der Salzburger Erzbischof dem Kloster St. Zeno bei Reichenhall „das Gut und den Wald Inzella“, 1195 wurde Inzell nach dem Bau der Kirche St. Michael eine eigenständige Pfarrei. Wichtige Einnahmequelle war lange der Bergbau: Ab 1665 wurde fast 150 Jahre lang am Inzeller Kienberg Blei und Zink abgebaut und im heutigen Ortsteil Schmelz verhüttet. Ab 1619 verlief zudem eine Soleleitung von Bad Reichenhall durch das Gemeindegebiet nach Traunstein, deren Reste noch heute entlang von Themenwanderwegen wie dem Salzalpensteig zu sehen sind. Seit 2013 ist Inzell Sitz des bayerischen Landesleistungszentrums für Eisschnelllauf; in der 2011 fertiggestellten Max-Aicher-Arena fanden bereits mehrere Weltmeisterschaften im Eisschnelllauf statt.
In der 83334 leben 4.267 Einwohnerinnen und Einwohner auf 45,1 km², eine Dichte von 95 je Quadratkilometer. Die Gemeinde grenzt unter anderem an Siegsdorf, Ruhpolding und Bad Reichenhall.