Über die Postleitzahl 83451
Piding grenzt nördlich an Bad Reichenhall und liegt zentral im Landkreis Berchtesgadener Land – dabei bildet es zugleich den südlichsten Zipfel des Rupertiwinkels, jener Landschaft, die rund 500 Jahre zum Erzstift Salzburg gehörte. Die Postleitzahl deckt fast die gesamte Gemeinde ab, mit den Ortsteilen Mauthausen und Pidingerau sowie Weilern wie Bichlbruck, Kleinhögl, Sechshögl und Urwies.
Der Ortsteil Mauthausen erinnert im Namen an eine einstige Zollstelle: Hier verlief die Salzstraße von Bad Reichenhall hinein in jenen Landstrich, der bis 1810 zu Salzburg gehörte; dort steht mit Schloss Staufeneck eine im 12. Jahrhundert errichtete und im 16. Jahrhundert stark erweiterte Burg, dazu die um 1200 erbaute romanische Kirche St. Laurentius mit gotischen Fresken. Bereits um 1960 fanden sich am Nesselbachgraben Kupferbarren aus der frühen Bronzezeit, 1997 kamen ein Randleistenbeil und ein Depot aus 60 Kupferringbarren hinzu – Belege für den frühen Kupferhandel im Alpenraum. Im Süden begrenzen Hochstaufen und Fuderheuberg das Gemeindegebiet, während im Osten der Fluss Saalach die Trennlinie zum österreichischen Bundesland Salzburg zieht.
Auf 17,6 km² zählt die Postleitzahl 5.268 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 300 je Quadratkilometer. Außer dem Gemeindeteil Kleinhögl ist Piding staatlich anerkannter Luftkurort.
Nachbarpostleitzahlen sind Inzell, Ainring, Bad Reichenhall und Anger. Vorwahl ist 08651.