Über die Postleitzahl 84036
Südlich von Landshut liegt die Postleitzahl 84036, aufgeteilt zwischen der Gemeinde Kumhausen und den Landshuter Stadtteilen Frauenberg, Schönbrunn, Berg und Achdorf. Kumhausen entstand 1971 aus dem Zusammenschluss von Götzdorf, Niederkam, Obergangkofen und Windten und wählte mit dem gleichnamigen Hauptort, der nahtlos in Landshut übergeht, einen neuen Gemeindesitz – die Gemeinde gilt seither als Trabant der Kreisstadt.
Der Name Kumhausen geht auf „Chughenhusen“ zurück, urkundlich erstmals im 12. Jahrhundert in Aufzeichnungen des Kollegiatstifts Moosburg genannt und vermutlich „Haus des Cogo“ bedeutend. Älteste Kirche im Gemeindegebiet ist die von Preisenberg, schon 842 erwähnt. Der Stadtteil Frauenberg wiederum soll auf eine Missionsstätte des Heiligen Erhard um 680/690 zurückgehen; als Herzog Ludwig der Kelheimer 1204 die dortige „Straßburg“ der Regensburger Bischöfe zerstörte, gründete er sieben Kilometer flussaufwärts die Stadt Landshut – Frauenberg verlor damit seine Bedeutung, blieb aber als Grenzpunkt zwischen den Bistümern Regensburg und Freising bestehen. Im Stadtteil Berg errichtete Johann Baptist Freiherr von Leyden 1682 das noch bestehende Adelmannschloss.
Auf einer Fläche von 70,8 km² leben 23.803 Menschen, das ergibt 336 je km². Durch Kumhausen führen die Bundesstraßen 15 und 299.
Die Postleitzahl grenzt im Norden an die übrigen Landshuter Bereiche 84028, 84030 und 84034, im Osten an Essenbach (84051).