Über die Postleitzahl 85669
Auf der hier auslaufenden Münchner Schotterebene, wo diese im Osten in ein Wald- und Hügelland und im Süden in den Ebersberger Forst übergeht, liegt die Gemeinde Pastetten, die im Landkreis Erding fast die gesamte Postleitzahl 85669 einnimmt – im bairischen Dialekt heißt der Ort Baschding. Zu ihr gehören die Orte Poigenberg, Reithofen, Harthofen und Taing.
Pastetten wird 957 in einer Urkunde des Freisinger Bischofs Abraham als „Poustetin“ erstmals genannt. Ab Ende des 15. Jahrhunderts war der Ort als Hofmark im Besitz der Adelsfamilie Preysing, die ihn 1682 zusammen mit der Hofmark Kopfsburg an das Hochstift Freising verkaufte; diese Geschichte ist bis heute im Gemeindewappen festgehalten, das den Mohrenkopf aus dem Freisinger Bistumswappen mit der Zinnenmauer der Preysing verbindet. Die Hofmark wurde 1803 mit dem Hochstift aufgehoben. Der Pfarrsitz wechselte 1854 von Poigenberg nach Pastetten. Sehenswert ist die spätgotische, mehrfach barockisierte Pfarrkirche St. Martin sowie die Wallfahrtskirche St. Ottilia in Taing.
Die Gemeinde umfasst 22,0 km² und zählt 2.918 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 133 je km². Seit 2002 findet im Januar die Winterjam im Bauhof Pastetten statt.
Nachbar-PLZ sind unter anderem 85656 mit Buch am Buchrain und 85659 mit Forstern.