Über die Postleitzahl 85778
Haimhausen ist die östlichste Gemeinde des Landkreises Dachau und liegt an der Amper, die hier aus der Münchner Schotterebene in das Donau-Isar-Hügelland übergeht. Neun Gemeindeteile gehören dazu, darunter neben dem Hauptort die Dörfer Oberndorf, Ottershausen und Amperpettenbach, das schon 772 als „Petinpah“ erwähnt wird und bis 1972 eine eigene Gemeinde war.
Einer Legende nach gründeten die Brüder Heimo, Petto und Indo die drei benachbarten Orte, aus denen sich später Haimhausen, Amperpettenbach und Inhausen entwickelten. Seit dem späten 16. Jahrhundert war der Ort eine Hofmark; 1504 brannte das Dorf im niederbayerischen Erbfolgekrieg nieder. Namengebend für die Gemeinde ist bis heute das Schloss Haimhausen mit seiner spätbarocken Kapelle, dessen Garten seit dem 17. Jahrhundert ein mehrstufig geschnittenes Lindenensemble beherbergt, das sogenannte „Haimhausener Quartett“. Um 1895 zog der Landschaftsmaler Bernhard Buttersack nach Ottershausen, wo er sich ein Haus mit einem nach Norden ausgerichteten Atelier errichten ließ. Neben der Haimhauser Grund- und Mittelschule hat sich mit der Bavarian International School eine der größeren internationalen Schulen der Region angesiedelt.
5.546 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 26,8 km², das ergibt 207 je Quadratkilometer. Über die Bundesstraße 13 ist der Ort an die Autobahnen A9 und A92 sowie an München angebunden, nördlich schließt sich Fahrenzhausen an, südlich Unterschleißheim.