Über die Postleitzahl 86513
Ursberg im Landkreis Günzburg vereinigt seit 1905 den namensgebenden Hauptort mit dem einst eigenständigen Bayersried; dazu kommen die Gemeindeteile Mindelzell, Oberrohr und Premach. Der Ortsname bedeutet vermutlich Berg des Ur oder Auerochsen, eine Deutung als „Bärenberg“ gilt inzwischen als Fehldeutung.
1104 wird ein Wernher von Ursberg erstmals urkundlich erwähnt, auf dem Michelsberg stand wohl die einstige Burg. Der Ort war Stammsitz mehrerer Adelsgeschlechter, unter anderem der Herren von Schwabegg und Waltenhausen. Nach der Säkularisation im Dezember 1802 kam Ursberg zum Königreich Bayern und war bis 1827 Sitz des königlich-bayerischen Landgerichts Krumbach. Heute prägt das Dominikus-Ringeisen-Werk den Ort: Die kirchliche Einrichtung für Menschen mit Behinderung betreibt drei Förderzentren und das Ringeisen-Gymnasium mit zusammen weit über tausend Schülern.
Die Gemeinde zählt 3.280 Einwohnerinnen und Einwohner auf 25,3 km², das ergibt 130 je Quadratkilometer. Sie grenzt an Krumbach, Thannhausen und Neuburg an der Kammel.